Spam

Definition

Als Spam werden alle unerwünschten Nachrichten bezeichnet, die zu kommerziellen Zwecken entweder per E-Mail oder über Instant Messenger (IM) gesendet werden. Der Begriff Spam umfasst einen weiten Bereich von Aktivitäten. Viele dieser Aktivitäten, wie beispielsweise die Verbreitung von Phishing-Mails oder E-Mails, die Zugang zu einer Internet-Bedrohung bieten, sind bösartiger Natur.

Neuerdings wird durch so genannten Bild-Spam versucht, der Entdeckung zu entgehen. Dies ist Spam, bei dem die Nachricht nicht im Text, sondern in einem Bild angezeigt wird. Spammer wandeln diese Bilder ab und nutzen unterschiedliche Größen, Hintergründe und Rahmen, um zu verhindern, dass sie durch Spam-Signaturen gesperrt werden.

Wie können Sie Ihr Netzwerk, Ihre Server, PCs und mobilen Geräte vor Spam schützen?

  • Implementieren Sie eine mehrschichtige Lösung, die alle Eintrittspunkte vor Spam schützt. Hierzu zählen das Internet-Gateway, das Messaging-Gateway, Endpunkt-Clients, Endpunkt-Server und das Netzwerk. Trend Micro verfügt über ein großes Angebot von Anti-Spam-Produkten und -Lösungen für die unterschiedlichsten Unternehmensanforderungen.
  • Implementieren Sie sowohl eine Netzwerk- als auch eine Desktop-Firewall.
  • Halten Sie alle Browser- und IM-Sicherheits-Patches auf dem neuesten Stand.
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über die neuesten Bedrohungen und Symptome einer Infektion, und teilen Sie Ihnen mit, wie sie Server, PCs und mobile Geräte schützen können.
  • Löschen Sie alle E-Mails mit unsinnigen oder geschmacklosen Betreffzeilen.
  • Spam enthält meistens, wenn auch nicht immer, die folgenden Arten von Betreffzeilen.
  • Betreffzeilen von Bild-Spam beziehen sich heute meistens auf den Verkauf von Pharmazeutika und Luxusartikeln oder auf die Vermittlung "heißer" Börsentipps.
  • Öffnen Sie nur Anhänge von bekannten oder erwarteten Quellen.
  • Spam trifft häufig von unbekannten E-Mail-Adressen und/oder Personen ein.
  • Löschen Sie alle unerwünschten und verdächtigen Nachrichten, ohne sie zu öffnen.
  • Klicken Sie nur auf Links, die Sie von bekannten oder erwarteten Quellen erhalten. Geben Sie außerdem niemals vertrauliche Daten wie Benutzerkennungen, Kennwörter oder Sozialversicherungsnummern preis, auch dann nicht, wenn die Anforderung seriös erscheint.
  • Weisen Sie jegliche unerwünschte IM-Kommunikation zurück, und blockieren Sie vorsorglich alle Nachrichten von Benutzern, die nicht in Ihrer Buddy-Liste enthalten sind.
  • Deaktivieren Sie im Unternehmen weder Viren- und Spam-Schutz, noch die Firewall oder andere Sicherheitsprodukte.
  • Wenden Sie sich an den IT-Support, wenn Sie Folgendes feststellen:
  • Der E-Mail-Client ist plötzlich außerordentlich aktiv oder wird ausgesprochen langsam.
  • Sie erhalten neuerdings große Mengen verdächtiger E-Mails.
  • Sie erhalten immer öfter Hinweise, dass Ihre gesendeten E-Mails nicht zugestellt werden konnten.
  • Sie erhalten immer öfter Benachrichtigungen, dass die von Ihnen gesendeten E-Mails infiziert sind.
 

Was kann passieren, wenn Sie Ihre Infrastruktur nicht ausreichend vor Spam schützen?

  • Gefahr für das Netzwerk durch andere Malware-Bedrohungen.
  • Verringerte Mitarbeiterproduktivität aufgrund von Leistungseinbußen des Netzwerks und gefährdeten Computern sowie zeitlicher Zusatzaufwand der IT-Mitarbeiter zur Schadensbegrenzung.
  • Verlust wichtiger unternehmensbezogener und privater Daten, gefolgt vom Diebstahl geistigen Eigentums und/oder Identitätsdiebstahl.
  • Kosten für die Reparatur betroffener Geräte.
  • Schäden für Firmen-Image und Umsatzziel.

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