Windows 2000

Neueste Microsoft Sicherheits-Updates installieren

Zum Schließen der Sicherheitslücken, die nach dem Ausliefern und der Installation von Windows entdeckt wurden, besuchen Sie die Microsoft Update-Website unter http://windowsupdate.microsoft.com. Folgen Sie den Online-Hinweisen, um Ihr System zu aktualisieren.

Hinweis: Wenn Sie Ihr System seit mehreren Wochen nicht aktualisiert haben, müssen Sie die Website möglicherweise mehrmals besuchen, um wirklich alle wichtigen Updates herunterzuladen und zu installieren, da dies nicht gleichzeitig erfolgen kann.

  1. Öffnen Sie den "Internet-Explorer".
  2. Wählen Sie "Extras" und
  3. klicken Sie auf "Windows Update".

    Updates über den Internet Explorer installieren


Oder führen Sie folgende Schritte durch:

  1. Wählen Sie "Start".
  2. Klicken Sie auf "Windows Update"

    Updates über den Internet Explorer installieren


Antiviren-Software installieren und aktualisieren

Aktuelle Antiviren-Software kann Vireninfektionen oft verhindern, da der Zugriff von bösartigem Code auf Ihr System abgewehrt wird.

Bei mehr als 100.000 Viren und bösartigen Programmen im Umlauf und monatlich 500-800 neuen bösartigen Programmen ist es unbedingt nötig, dass Sie Ihre Antiviren-Software zum Schutz vor neu entdeckten Bedrohungen wöchentlich aktualisieren.

Trend Micro Software können Sie über die folgenden Links erwerben:

Eine Richtlinie für starke Kennwörter festlegen

Beim Schutz Ihres Systems vor Viren und Hackern sind starke Kennwörter unerlässlich. Viele bösartige Programme versuchen sich mit häufig verwendeten Kennwörtern, wie z. B. windows, exchange, user, oder anderer gebräuchlicher Wörter aus dem Wörterbuch mit Ihrem System zu verbinden. Deshalb sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

Halten Sie Ihr Kennwort geheim:

  • Teilen Sie Ihr Kennwort niemals Dritten mit.
  • Schreiben Sie das Kennwort nicht auf, insbesondere nicht auf einem Notizzettel neben Ihrem Computer.

Wählen Sie starke Kennwörter:

  • Verwenden Sie niemals Familiennamen, Geburtstage oder andere Wörter aus dem Wörterbuch.
  • Wählen Sie Kennwörter mit mindestens 8-10 Zeichen.
  • Verwenden Sie eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und nicht alphanumerischen Zeichen wie Prozent (%) oder Dollar ($).

Hier ein Beispiel für ein starkes, leicht einprägsames Kennwort:

  • Denken Sie sich einen Satz aus wie “Sicherheit beginnt mit einem starken Kennwort”.
  • Verwenden Sie den ersten Buchstaben jedes Wortes: "sbmesk"
  • Ändern Sie einige der Buchstaben in Großbuchstaben: "SBmeSk"
  • Erweitern Sie Ihr Kennwort mit Zahlen und Sonderzeichen auf 8-10 Zeichen: "SBmeSk99%"

E-Mail-Anhänge sperren

Die meiste Malware, die sich über E-Mail verbreitet, gelangt in Form eines E-Mail-Anhangs auf die Computer. Diese Anhänge haben in der Regel folgende Endungen:

  • .VBS
  • .BAT
  • .EXE
  • .PIF
  • .SCR

E-Mail-Anhänge in Form dieser Dateitypen sollten Sie sperren oder entfernen. Der Trend Micro Control Manager kann ganz leicht konfiguriert werden, damit diese Voraussetzung im gesamten Netzwerk gilt.

Eine Firewall verwenden

Eine Firewall ist eine Möglichkeit, Ihren Computer vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Für Windows 2000 sollten Sie eine für Ihr Netzwerk passende Firewall erwerben. Die aktuelle Trend Micro Antiviren-Software für das Netzwerk, Trend Micro Network VirusWall, verfügt über eine integrierte Firewall zum Schutz vor bösartigen Programmen und Hackern.

Erwerben Sie Network VirusWall unter: /de/where-to-buy/partner-locator/ 

Erweiterungen bekannter Dateitypen nicht ausblenden

Bei den meisten Windows Betriebssystemen werden standardmäßig Erweiterungen von bekannten Dateitypen im Windows Explorer ausgeblendet. Diese Funktion kann von Virenschreibern und Hackern genutzt werden, um bösartige Programme mit einem anderen Dateiformat zu tarnen, zum Beispiel als Text-, Video- oder Audio-Datei. Beispielsweise wird eine bösartige, ausführbare Datei mit dem Namen "readme.txt.exe" im Windows Explorer als "readme.txt" angezeigt. Dadurch werden die Benutzer häufig überlistet, auf die angebliche "Textdatei" zu klicken und versehentlich das bösartige Programm auszuführen.

Um dies zu verhindern, sollten Sie im Windows Explorer die Einstellung "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen nicht ausblenden" nicht aktivieren.

  1. Öffnen Sie den "Windows Explorer".
  2. Wählen Sie den Menüpunkt "Extras".
  3. Wählen Sie "Ordneroptionen".

    Ordneroptionen

  4. Wählen Sie die Registerkarte "Ansicht".
  5. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen vor "Erweiterungen bekannter Dateitypen ausblenden".

    Erweiterungen bekannter Dateitypen nicht ausblenden

Versteckte Dateien und Ordner anzeigen

Bei den meisten Windows Betriebssystemen werden Dateien und Ordner mit den Attributen "versteckt" oder "System" standardmäßig ausgeblendet, wodurch ein unbeabsichtigtes Löschen wichtiger Systemdateien verhindert wird. Daher sind diese Ordner und Dateien ein wunderbares Versteck für bösartige Programme.

Um zu verhindern, dass sich bösartige Programme in diesen Dateien und Ordnern verbergen, aktivieren Sie im Windows Explorer die Option "Versteckte Dateien und Ordner anzeigen".

  1. Öffnen Sie den "Windows Explorer".
  2. Wählen Sie den Menüpunkt "Extras".
  3. Wählen Sie "Ordneroptionen".

    Ordneroptionen

  4. Wählen Sie die Registerkarte "Ansicht".
  5. Wählen Sie die Einstellung "Versteckte Dateien und Ordner anzeigen" oder "Alle Dateien und Ordner anzeigen".

    Alle Dateien und Ordner anzeigen

Sicherheitsstufe für das Internet auf "Mittel" und für "Eingeschränkte Sites" auf "Hoch" einstellen

Standardmäßig ist die Sicherheitsstufe des Internet Explorers auf "Mittel" eingestellt. Viren, Trojaner oder Hacker ändern diese Einstellung oft in die Sicherheitsstufe "Niedrig".

Deshalb sollte jeder Benutzer stets überprüfen, dass die Sicherheitsstufe für das Internet auch wirklich auf "Mittel" oder höher und die Sicherheitsstufe für "Eingeschränkte Sites" auf "Hoch"eingestellt ist. Durch diese Einstellungen wird das Risiko, versehentlich bösartige Dateien auszuführen, erheblich verringert.

Die Sicherheitseinstellung für "Internet" überprüfen und ändern:

  1. Starten Sie den Internet Explorer.
  2. Wählen Sie "Extras" und dann "Internetoptionen".

  3. Wählen Sie die Registerkarte "Sicherheit", und markieren Sie das Internet-Symbol.

  4. Klicken Sie auf "Standardstufe".
  5. Stellen Sie den Schieberegler auf "Mittel".
  6. Klicken Sie auf OK, damit die Änderungen wirksam werden.

Die Sicherheitseinstellung für eingeschränkte Websites überprüfen und ändern:

  1. Starten Sie den Internet Explorer.
  2. Wählen Sie "Extras" und dann "Internetoptionen".

    Einstellungen für eingeschränkte Websites ändern

  3. Wählen Sie die Registerkarte "Sicherheit", und markieren Sie das Symbol "Eingeschränkte Sites".

    Einstellungen für eingeschränkte Websites ändern

  4. Klicken Sie auf "Standardstufe".
  5. Stellen Sie den Schieberegler auf "Hoch".
  6. Klicken Sie auf OK, damit die Änderungen wirksam werden.

Für Benutzer von Microsoft Office: Falls Sie Microsoft Office oder Produkte wie Microsoft Excel, Microsoft Outlook, Microsoft PowerPoint oder Microsoft Word verwenden, empfiehlt Trend Micro ebenfalls die folgenden Methoden zum sicheren Umgang mit dem Computer.

Neueste Microsoft Office Sicherheits-Updates installieren

Zum Schließen der Sicherheitslücken, die nach dem Ausliefern und der Installation von Microsoft Office entdeckt wurden, besuchen Sie die Microsoft Office Update-Website. Wählen Sie den Link "Auf Updates überprüfen", und folgen Sie den Online-Hinweisen, um Ihre Microsoft Office Software zu aktualisieren.

Sie können auch auf der Windows Update-Homepage auf "Office Update" klicken, um zur Microsoft Office Update-Seite zu gelangen:

  1. Öffnen Sie den "Internet Explorer".
  2. Wählen Sie den Menüpunkt "Tools (Extras)"
  3. Klicken Sie auf "Windows Update".
  4. Wählen Sie den Link "Office Update".

Sicherheitseinstellungen von Makros in Office 97, 2000 und XP/2002 anpassen und ändern

Die Hinweise in diesem Abschnitt beziehen sich auf folgende Produkte:

  • Microsoft Word 97, 2000 und 2002
  • Microsoft Excel 97, 2000 und 2002
  • Microsoft PowerPoint 97, 2000 und 2002

Wenn Sie nicht sicher sind, welches Produkt auf Ihrem Computer installiert ist, starten Sie jedes Microsoft Office Produkt, und gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Wählen Sie den Menüpunkt "?".
  2. Wählen Sie "Info [Produktname]". (Beispiel: Info Microsoft Word)
  3. Es öffnet sich ein Fenster mit ausführlichen Produktinformationen (zum Beispiel: Microsoft Word 2002)

    Version von Microsoft Office Produkt erkennen

Die Sicherheitseinstellungen von Makros in Word 97, Excel 97 und PowerPoint 97 ändern oder überprüfen:

  1. Starten Sie Microsoft Word 97.
  2. Wählen Sie den Menüpunkt "Extras".
  3. Wählen Sie "Options (Optionen)"

    Makro-Sicherheitseinstellungen - Office 97

  4. Wählen Sie die Registerkarte "Allgemein".
  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben "Makrovirus-Schutz".

    Makro-Sicherheitseinstellungen - Office 97

  6. Starten Sie Microsoft Excel 97, und wiederholen Sie die Schritte 2-5.
  7. Starten Sie Microsoft PowerPoint 97, und wiederholen Sie die Schritte 2-5.

Die Sicherheitseinstellungen von Makros in Word 2000, Excel 2000 und PowerPoint 2000 ändern oder überprüfen:

  1. Starten Sie Microsoft Word 2000.
  2. Wählen Sie den Menüpunkt "Extras".
  3. Wählen Sie "Makro".
  4. Wählen Sie "Sicherheit".

    Makro-Sicherheitseinstellungen – Office 2000

  5. Stellen Sie sicher, dass auf der Registerkarte Sicherheitsstufe die Option "Hoch" ausgewählt ist, es sei denn, Sie arbeiten häufig mit Makros. In diesem Fall sollten Sie "Mittel" wählen.

    Makro-Sicherheitseinstellungen - Hoch

  6. Starten Sie Microsoft Excel 2000, und wiederholen Sie die Schritte 2-5.
  7. Starten Sie Microsoft PowerPoint 2000, und wiederholen Sie die Schritte 2-5.

Die Sicherheitseinstellungen von Makros in Word 2002, Excel 2002 und PowerPoint 2002 ändern oder überprüfen:

  1. Starten Sie Microsoft Word 2002.
  2. Wählen Sie den Menüpunkt "Extras".
  3. Wählen Sie "Makro".
  4. Wählen Sie "Sicherheit".

    Makro-Sicherheitseinstellungen – Office 2002
  5. Stellen Sie sicher, dass auf der Registerkarte Sicherheitsstufe die Option "Hoch" ausgewählt ist, es sei denn, Sie arbeiten häufig mit Makros. In diesem Fall sollten Sie "Mittel" wählen.

    Makro-Sicherheitseinstellungen – Hoch

  6. Starten Sie Microsoft Excel 2002, und wiederholen Sie die Schritte 2-5.
  7. Starten Sie Microsoft PowerPoint 2002, und wiederholen Sie die Schritte 2-5.

RTF (Rich Text Format) anstatt DOC (Word Document Format) verwenden

Das Dokumentenformat (".doc") ist anfällig für Infektionen durch Makroviren. Technisch gesehen heißt das, dass infektionsauslösender Makrocode in Datenstrukturen dieser Dateien eingesetzt werden kann.

Um diese Schwachstelle zu umgehen, empfiehlt Trend Micro, beim Speichern und Austauschen von Microsoft Word Dokumenten das RTF-Format zu verwenden. RTF-Dateien (mit der Endung .rtf) verfügen über die gleiche Funktionalität wie normale Word Dokumente (mit der Endung .doc), können jedoch nicht mit Makroviren infiziert werden.

Ihre Microsoft Word Dokumente als RTF-Dateien speichern:

  1. Wählen Sie beim nächsten Speichern eines Dokuments die Option "Speichern unter".
  2. Ändern Sie den Dateityp: "Word-Dokument (*.doc)" in "Rich Text Format (*.rtf)"

    Dokumente als RTF speichern

CSV- (kommasepariert) anstatt XLS- (Excel Arbeitsmappe) Format verwenden

Ähnlich wie bei Microsoft Word ist das standardmäßige Microsoft Excel Format (Dateiendung .xls) anfällig für Makroviren.

Um diese Schwachstelle zu umgehen, empfiehlt Trend Micro, beim Speichern und Austauschen von Excel Arbeitsblättern das kommaseparierte Format zu verwenden. Kommaseparierte Dateien (mit der Endung .csv) verfügen über die gleiche Funktionalität wie normale Arbeitsmappen (mit der Endung .xls), können jedoch mit Makroviren infiziert werden.

Ihre Microsoft Excel Arbeitsblätter als CSV-Dateien speichern:

  1. Wählen Sie beim nächsten Speichern einer Arbeitsmappe die Option "Speichern unter".
  2. Ändern Sie den Dateityp: "Microsoft Excel-Arbeitsmappe) (*.xls)" in "CSV (Trennzeichen getrennt) (*.csv)".

    Arbeitsblätter als kommaseparierte Dateien speichern

Sicherheitseinstellungen für Microsoft Outlook anpassen

Um zu verhindern, dass bösartiger Code automatisch in Microsoft Outlook ausgeführt wird, müssen die Sicherheitseinstellungen der "Eingeschränkten Sites" überprüft werden.

Die Sicherheitsstufe für Outlook überprüfen und ändern:

  1. Starten Sie Microsoft Outlook.
  2. Wählen Sie den Menüpunkt "Extras".
  3. Wählen Sie "Optionen".

    Sicherheitsstufe für Microsoft Outlook ändern

  4. Wählen Sie die Registerkarte "Sicherheit".
  5. Wählen Sie unter Sicherheitszonen "Eingeschränkte Sites".

    Sicherheitsstufe für Microsoft Outlook ändern

  6. Klicken Sie auf "Übernehmen".
  7. Klicken Sie auf "OK".

AutoVorschau in Microsoft Outlook deaktivieren

Einige E-Mail-Viren werden automatisch ausgeführt, sobald sie in der AutoVorschau von Outlook angezeigt werden.

Um dies zu verhindern, deaktivieren Sie die AutoVorschau in Microsoft Outlook:

  1. Starten Sie Microsoft Outlook 2000 oder Outlook 2002.
  2. Wählen Sie den zu ändernden Ordner (zum Beispiel: Gelöschte Objekte). Hinweis: Wird der Ordner Gelöschte Objekte (oder ein anderer Ordner) nicht angezeigt, wählen Sie den Menüpunkt "Ansicht", und klicken Sie auf "Navigationsbereich".

    Die AutoVorschau in Microsoft Outlook deaktivieren
    Denken Sie jedoch daran, dass Sie die AutoVorschau für jeden Ordner einzeln deaktivieren müssen (wie z. B. Posteingang, Gelöschte Objekte, usw.).
  3. Wählen Sie den Menüpunkt "Ansicht".
  4. Klicken Sie auf "AutoVorschau", um sie zu aktivieren oder zu deaktivieren.
  5. Wiederholen Sie die Schritte 3-4 für jeden weiteren Ordner (Posteingang, Gelöschte Objekte und alle anderen persönlichen Ordner).